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Aufhebungsvertrag: Kündigungsfrist nicht eingehalten 

Was tun, wenn die Kündigungsfrist bei einem Aufhebungsvertrag nicht eingehalten wurde?

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Aufhebungsvertrag - Einhaltung von vertraglichen oder gesetzlichen Kündigungsfristen:

Lesen Sie jetzt alles über das Thema: Aufhebungsvertrag: Kündigungsfrist wurde nicht eingehalten. Ein Aufhebungsvertrag ermöglicht es Arbeitnehmern und Arbeitgebern, das Arbeitsverhältnis einvernehmlich zu beenden. Dabei kann es jedoch vorkommen, dass die vertraglich oder gesetzlich vorgeschriebene Kündigungsfrist nicht eingehalten wird. Dies kann zu rechtlichen und finanziellen Konsequenzen führen, die beide Parteien beachten sollten. 

Erfahren Sie, wie Sie sich auf einen erwarteten Aufhebungsvertrag vorbereiten können und welche rechtliche Beratung Ihnen in dieser Situation zur Verfügung steht.

Wichtige Schritte nach Erhalt eines Aufhebungsvertrags

Ein Anwalt, der sich auf Aufhebungsverträge spezialisiert hat, verfügt über das erforderliche Fachwissen und die Erfahrung, um Ihre Rechte zu schützen und Ihre Interessen zu vertreten.

  • Inhalt des Aufhebungsvertrags: Überprüfen Sie, ob die Kündigungsfrist im Vertrag korrekt angegeben ist. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, den Vertrag schnell zu unterschreiben. 
  • Rechtlichen Rat einholen: Konsultieren Sie einen Fachanwalt für Arbeitsrecht, um sicherzustellen, dass alle Regelungen im Aufhebungsvertrag rechtlich korrekt und für Sie vorteilhaft sind. 
  • Arbeitslosengeld: Wenn die Kündigungsfrist nicht eingehalten wird, kann dies zu einer Sperrzeit beim Arbeitslosengeld führen. Dies ist im § 159 SGB III geregelt. Eine Sperrzeit von bis zu zwölf Wochen kann verhängt werden. 
  • Sozialversicherungsbeiträge: Wenn die Kündigungsfrist nicht eingehalten wird, kann es sein, dass Sie nicht ausreichend sozialversichert sind. Klären Sie dies frühzeitig mit Ihrer Krankenkasse und Rentenversicherung. 
  • Abfindung: In vielen Fällen wird bei einem Aufhebungsvertrag eine Abfindung gezahlt. Verhandeln Sie über eine faire Höhe der Abfindung, die den Verlust des Arbeitsplatzes kompensiert. 
  • Freistellung: Vereinbaren Sie, ob und in welchem Umfang Sie bis zum Ende der Kündigungsfrist freigestellt werden. Dies kann Ihnen Zeit geben, sich um eine neue Stelle zu kümmern. 
  • Klage einreichen: Wenn die Kündigungsfrist nicht eingehalten wurde und dies zu erheblichen Nachteilen führt, können Sie rechtliche Schritte gegen den Arbeitgeber einleiten. Ein Anwalt für Arbeitsrecht kann Sie hierbei unterstützen. 
  • Gütliche Einigung: Versuchen Sie zunächst, eine einvernehmliche Lösung mit Ihrem Arbeitgeber zu finden. Dies kann oft schneller und kostengünstiger sein als ein Gerichtsverfahren. 
  • § 159 SGB III: Sperrzeit beim Arbeitslosengeld 

 

Was unsere Mandanten sagen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist ein Aufhebungsvertrag?

Ein Aufhebungsvertrag ist eine einvernehmliche Vereinbarung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses ohne Einhaltung der Kündigungsfrist.

Flexibilität bei der Gestaltung der Beendigungsmodalitäten, mögliche Abfindungen und Freistellungen sowie Vermeidung eines Kündigungsschutzprozesses. 

Ein Aufhebungsvertrag kann eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld zur Folge haben und steuerliche Nachteile mit sich bringen, insbesondere bei Abfindungszahlungen. 

Wenn die Kündigungsfrist nicht eingehalten wird, kann dies zu einer Sperrzeit beim Arbeitslosengeld und Problemen bei der Sozialversicherung führen. 

 

Ja, Sie sind nicht verpflichtet, einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben. Wenn Sie den Vertrag ablehnen, bleibt das Arbeitsverhältnis bestehen, und der Arbeitgeber muss gegebenenfalls eine ordentliche Kündigung aussprechen. 

Lassen Sie den Aufhebungsvertrag von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht prüfen, um sicherzustellen, dass alle Regelungen fair und rechtlich korrekt sind. 

Unsere Fachkompetenz - alles rund um das Thema Kündigungen und Aufhebungsverträge.

Fazit für das Thema: Aufhebungsvertrag, Kündigungsfrist wurde nicht eingehalten

Ein Aufhebungsvertrag kann eine sinnvolle Lösung zur Beendigung eines Arbeitsverhältnisses sein. Es ist jedoch wichtig, dass die vertraglich oder gesetzlich vorgeschriebene Kündigungsfrist eingehalten wird, um rechtliche und finanzielle Nachteile zu vermeiden. Arbeitnehmer sollten den Vertrag sorgfältig prüfen und sich bei Unsicherheiten rechtlich beraten lassen. Ein fairer und rechtlich einwandfreier Aufhebungsvertrag bietet beiden Parteien die Möglichkeit, das Arbeitsverhältnis einvernehmlich und ohne Konflikte zu beenden. 

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